Prof. Dr. Björn Schuller

Prof. Dr. Björn Schuller

„Wie lässt Sprache Grenzen entstehen oder verschwimmen?“

Prof. Dr. Björn Schuller ist Inhaber des Lehrstuhls für Complex & Intelligent Systems an der Universität Passau, Reader in Machine Learning am Imperial College London, permanenter Gastprofessor am HIT in der Volksrepublik China und Berater von Unternehmen wie HUAWEI und Samsung. Er koordiniert Forschungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene, ferner ist er Halter eines der hochrenommierten ERC Starting Grants. Vom World Economic Forum wurde er 2015 und 2016 als einer der 40 herausragenden Wissenschaftler unter 40 Jahren geehrt.

Prof. Dr. Björn Schuller ist Principal Investigator im Forschungsfeld Cyber<>Institutions. Das ist sein Beitrag:

„Passau selbst ist ein Ort, an dem Grenzen physisch sehr unmittelbar erfahrbar sind – durch die geographische Lage und zuletzt durch die Flüchtlingsbewegung. Wir wollen mit Hilfe der Sprachanalyse und der Akustik Grenzen und die Entwicklung von Grenzen verfolgen – Grenzen zwischen Kulturen, zwischen Dingen und Personen.“

Darum beteiligt er sich an Cyber<>Spaces:

„Das interdisziplinäre Umfeld ist in Passau ein ganz besonderes. Gerade die Zusammenarbeit mit der Philosophischen Fakultät ist für uns in diesem Kontext etwas Neues und sehr Reizvolles.“

In Verbindung stehende Forschung:

Prof. Dr. Schuller forscht zur maschinellen Intelligenz. Bevorzugte Anwendungen liegen im Bereich der multisensoriellen Computerperzeption und der künstlichen emotionalen und sozialen Intelligenz. Er ist Mitverfasser von fünf Büchern und über 600 technischen Publikationen im Fachbereich, die mehr als 12000-fach zitiert wurden.

  • Internationales Forschungsprojekt RADAR-CNS: Die Gruppe sucht nach neuen Wegen zur Erkennung und Beobachtung von Erkrankungen mittels tragbarer Computersysteme und Smartphones.
  • Internationales Forschungsprojekt SEWA: Ein Team aus Wissenschaft und Praxis bringt Computern bei, Gesichtsausdrücke und Reaktionen von Menschen zu interpretieren. Multimediale Inhalte könnten aufgrund von Gefühlen zielgenau auf das Publikum abgestimmt werden.

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