Prof. Dr. Kai von Lewinski

Prof. Dr. Kai von Lewinski

„Was bedeutet ein universales System wie das Internet für ein kulturell und räumlich begrenztes System wie das Recht?“

Prof. Dr. Kai von Lewinski ist seit 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medien- und Informationsrecht an der Universität Passau. Zuvor war er unter anderem wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Datenschutz in Leipzig. Am Alexander-von-Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG Berlin) forschte er in einem Projekt zu „Global Privacy Governance“.

Prof. Dr. Kai von Lewinski ist Principal Investigator im Forschungsfeld Cyber<>Diskurs. Das ist sein Beitrag:

„Meine Fragestellung ergibt sich aus dem Spannungsverhältnis zwischen der Allgegenwärtigkeit von Information einerseits und der räumlichen Begrenztheit von Recht andererseits.“

Darum beteiligt er sich an Cyber<>Spaces:

„Mich motiviert es, Fragen nach der kulturellen Bedingtheit des Rechts vor dem Hintergrund der Universalität des Internets in einer Gruppe zu bearbeiten, in der sich so viele verschiedene Disziplinen begegnen.“

In Verbindung stehende Forschung

Prof. Dr. von Lewinski widmet sich in seiner Forschung unter anderem der Informationsfreiheit und dem Datenschutzrecht.

  • Lewinski, K. v., Rüpke, G.  & Eckhardt, J. 2017. Datenschutzrecht. München [in Vorbereitung].
  • Lewinski, K. v. & Herrmann, C. 2016. Cloud vs. Cloud – Datenschutzrechtliche (Mit-)Verantwortung und Zuständigkeit im europäischen Binnenmarkt. Zeitschrift für Datenschutz, 10: 467–474.
  • Lewinski, K. v. 2014. Open Government und Open Data als „Trojanisches Pferd“ zur Nivellierung der Unterscheidung Staat–Gesellschaft. In H. Hill & U. Schliesky (Hrsg.), Neubestimmung der Privatheit: 45–65. Baden-Baden: Nomos.

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