Prof. Dr. Thomas Widjaja

Prof. Dr. Thomas Widjaja

„Was verändert sich, wenn Firmen-Netzwerke Kundendaten verwenden, um neue Dienstleistungen auf den Markt zu bringen?“

Prof. Dr. Thomas Widjaja ist seit 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Betriebliche Informationssysteme. Er promovierte und habilitierte an der Technischen Universität Darmstadt. Er war Gastwissensschaftler an der University of Maryland in Washington, an der IESE Business School in Barcelona und an der University of British Columbia in Vancouver.

Prof. Dr. Thomas Widjaja ist Principal Investigator im Forschungsfeld Cyber<>Institutionen. Das ist sein Beitrag:

„Wir beschäftigen uns damit, wie die Freigabe von Daten auf Nutzerseite davon beeinflusst wird, dass Unternehmen diese Daten nicht nur für sich nutzen, sondern auch in Firmen-Netzwerken weiterverteilen. Was verändert sich, wenn diese Netzwerke Kundendaten verwenden, um neue Dienstleistungen und Produkte auf den Markt zu bringen? Diese Frage ist aus Anbieter- und aus Nutzersicht interessant.“

Darum beteiligt er sich an Cyber<>Spaces:

„In der Summe ergeben sich in einem solchen interdisziplinären Team viele interessante und relevante Forschungsfragen. Ich denke, dass das unheimlich Spaß machen wird.“

In Verbindung stehende Forschung:

Prof. Dr. Widjaja widmet sich vor allem datenbasierten Geschäftsmodellen, dem IT-Architekturmanagement betrieblicher Informationssysteme und digitalen Dienstleistungen.

  • Interdisziplinäres DFG-Projekt „Adoption von Dienstleistungsinnovationen im Business-to-Business-Bereich“: Die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Widjaja entwickelt zusammen mit einem Team der TU Darmstadt ein Modell, wie B2B-Kunden in der Softwareindustrie über den Kauf von innovativen IT-Dienstleistungen entscheiden.
  • Krasnova, H., Widjaja, T., Buxmann, P., Benbasat, I. & Wenninger, H. 2015. Why Following Friends Can Hurt You: An Exploratory Investigation of the Effects of Envy on Social Networking Sites among College-Age Users. Information Systems Research, 26 (3): 585–605.

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